Protein hatte lange seinen großen Auftritt. Protein-Puddings, High-Protein-Bowls, Protein-Kaffee – gefühlt musste plötzlich alles extra Protein enthalten. Doch jetzt bekommt ein anderer Nährstoff seinen wohlverdienten Moment: Ballaststoffe.
Auf TikTok, Instagram & Co. macht ein neuer Food-Trend die Runde: Fibermaxxing. Dahinter steckt die Idee, ganz bewusst mehr ballaststoffreiche Lebensmittel in den Alltag zu integrieren. Und auch wenn wir nicht jeden Ernährungstrend mitmachen müssen – diesen finden wir ziemlich spannend.
Denn Ballaststoffe sind alles andere als ein kurzlebiger Hype. Sie gehören schon lange zu einer ausgewogenen Ernährung und spielen insbesondere für unseren Darm eine wichtige Rolle.
Also: Was steckt hinter Fibermaxxing? Wie viel „Fiber“ brauchen wir eigentlich? Und vor allem: Wie wird aus mehr Ballaststoffen mehr Genuss?
Was ist Fibermaxxing?
Der Begriff setzt sich aus dem englischen Wort „Fiber“ für Ballaststoffe und „maxxing“ zusammen – also sinngemäß: das Maximum aus etwas herausholen.
Beim Fibermaxxing geht es darum, über den Tag hinweg bewusst mehr ballaststoffreiche Lebensmittel zu essen. Statt ausschließlich Kalorien oder Protein im Blick zu haben, wandert der Fokus damit auf einen Bestandteil unserer Ernährung, der lange deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen hat.
Auf den Tellern landen deshalb häufiger Lebensmittel wie:
- Hülsenfrüchte
- Vollkornprodukte
- Gemüse
- Beeren und anderes Obst
- Nüsse und Samen
- Leinsamen und Chiasamen
- ballaststoffreiche Toppings
Das Schöne daran: Eigentlich ist Fibermaxxing gar keine neue Ernährungsform. Der Trend gibt vielmehr etwas einen modernen Namen, das wir längst wissen: Eine abwechslungsreiche, pflanzenreiche Ernährung liefert wertvolle Ballaststoffe.
Warum sind Ballaststoffe so wichtig?
Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die von unseren Verdauungsenzymen nicht oder nicht vollständig abgebaut werden.
Und genau das macht sie so interessant.
Sie gelangen größtenteils bis in den Dickdarm und erfüllen auf ihrem Weg unterschiedliche Funktionen. Ballaststoffe tragen unter anderem zu einer normalen Darmfunktion bei und können das Volumen des Speisebreis erhöhen.
Besonders spannend wird es bei bestimmten fermentierbaren Ballaststoffen: Sie können unseren Darmbakterien als Nahrung dienen.
Und spätestens hier wird klar, warum Ballaststoffe aktuell auch in der Wellbeing-Welt so viel Aufmerksamkeit bekommen. Unser Darm ist schließlich weit mehr als nur Verdauung.
Wie viele Ballaststoffe sollten wir essen?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen als Richtwert eine tägliche Ballaststoffzufuhr von mindestens 30 Gramm.
Klingt erst einmal gar nicht nach so viel.
Im Alltag kann es allerdings überraschend schwierig sein, diese Menge regelmäßig zu erreichen – insbesondere, wenn häufig stark verarbeitete Lebensmittel und wenig Gemüse, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte auf dem Speiseplan stehen.
Genau hier gefällt uns der Grundgedanke hinter Fibermaxxing: Nicht die gesamte Ernährung auf den Kopf stellen, sondern überlegen:
Wo kann ich ganz unkompliziert ein bisschen mehr Fiber einbauen?
Ein paar Beeren ins Frühstück.
Leinsamen in den Joghurt.
Hülsenfrüchte zum Lunch.
Gemüse als Snack.
Und natürlich: Crunch.
Fiber, but make it delicious.
Denn bei aller Liebe zu Ernährungstrends: Essen soll nicht nur irgendeine Nährstoffzahl erreichen.
Es soll schmecken.
Und genau hier kommt unser aktueller Crunch-Favorit ins Spiel:
Soul Feed Bio Yacon Crunch.
Knusprig, natürlich süß und schön fruchtig im Geschmack – und dabei herrlich unkompliziert. Denn die Zutatenliste könnte kaum kürzer sein:
Eine Zutat. 100 % Yacon. That’s it.
Und auch beim Thema Fiber kann sich Yacon Crunch sehen lassen: Mit über 39 g Ballaststoffen pro 100 g passt der Crunch perfekt zum aktuellen Fibermaxxing-Trend.
Yacon stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden und enthält von Natur aus unter anderem Fructo-Oligosaccharide (FOS), die zu den löslichen Ballaststoffen zählen.
Das Ergebnis? Ein fruchtig-süßer, richtig schön knuspriger Crunch, der Bowls, Joghurt, Overnight Oats & Co. im Handumdrehen ein Upgrade gibt – ganz ohne lange Zutatenliste.
100 % Yacon. Über 39 % Ballaststoffe. 100 % Crunch.
Oder wie wir bei Soul Feed sagen:
Genuss, der gut tut.
So einfach geht Fibermaxxing im Alltag
Das Schöne am Trend: Du musst nicht anfangen, jede Mahlzeit zu tracken oder deine komplette Ernährung umzustellen.
Denk lieber in kleinen Fiber Upgrades.
Aus Joghurt werden mit Beeren, Chiasamen und Yacon Crunch in Sekunden eine richtig gute Breakfast Bowl. Ein Salat bekommt mit Linsen, Kichererbsen oder Nüssen mehr Ballaststoffe. Haferflocken lassen sich mit Leinsamen und Obst ergänzen. Und aus einem einfachen Snack wird mit ein paar pflanzlichen Extras schnell eine abwechslungsreichere Mahlzeit.
Fibermaxxing darf unkompliziert sein.
Und vor allem: Es darf schmecken.
Mehr ist nicht automatisch besser
Auch wenn „maxxing“ nach möglichst viel klingt: Bei Ballaststoffen ist es keine gute Idee, von heute auf morgen riesige Mengen zu essen.
Wenn du bisher eher wenige Ballaststoffe zu dir genommen hast, solltest du deine Zufuhr schrittweise erhöhen und deinem Verdauungssystem Zeit geben, sich daran zu gewöhnen. Gleichzeitig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig.
Fibermaxxing sollte deshalb kein Wettbewerb darum sein, wer die meisten Gramm schafft.
Viel sinnvoller ist der Gedanke dahinter: mehr Vielfalt, mehr pflanzliche Lebensmittel und mehr Aufmerksamkeit für die eigene Ernährung.
Unser Fazit: Dieser Food-Trend darf gerne bleiben
Ob wir in ein paar Jahren noch von „Fibermaxxing“ sprechen? Keine Ahnung.
Aber wenn der Trend dafür sorgt, dass Ballaststoffe endlich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommen, finden wir das ziemlich gut.
Denn manchmal braucht es gar keine komplizierten Ernährungsregeln. Vielleicht fangen wir einfach damit an, unseren Teller ein bisschen vielfältiger zu machen – mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen und Samen.
Und natürlich mit einer Extraportion Crunch.
More plants. More fiber. More crunch.
Soul Feed Bio Yacon Crunch – 100 % Yacon. Genuss, der gut tut.
Quellen & weiterführende Literatur
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Ballaststoffe – Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr.
Makki K. et al. (2018): The Impact of Dietary Fiber on Gut Microbiota in Host Health and Disease. Cell Host & Microbe.
Caetano B.F.R. et al. (2016): Yacon (Smallanthus sonchifolius) as a Food Supplement: Health-Promoting Benefits of Fructooligosaccharides. Nutrients.
So D. et al. (2018): Dietary fiber intervention on gut microbiota composition in healthy adults: a systematic review and meta-analysis.


