Der Darm und die Darmschleimhaut sind unsere Helden, wenn es um Nährstoffaufnahme und Abwehrkräfte geht. Nicht zu unterschätzen ist dabei das Immunsystem. Der Winter gilt in Deutschland als die Hauptsaison für viele Infekte, welche die Darmgesundheit herausfordern. Denn Stress, Medikation und auch akut notwendige Antibiotika schädigen oft das, was wir uns über viele Monate hinweg erarbeitet haben: eine robuste Schleimhautbarriere und eine Truppe hilfsbereiter Darmmikroben, welche uns rund um die Uhr zur Seite stehen.
Daher möchten wir einen Blick auf die häufigsten Winterkrankheiten werfen und die Rolle der (Darm-) Mikrobiota für dich näher beleuchten. Freue dich auf hilfreiche Tipps, wie du dich am besten gegen Winterkrankheiten wappnen kannst!
Checke hier unsere Tipps für eine starke Abwehr durch Mikronährstoffe!
Immunsystem bei Erkältung und Influenza
Husten, Schnupfen, Halsschmerzen – erkennst du diese Symptome? Doch keine Sorge, du musst dich nicht sofort auf eine bettlägerige Woche einstellen, wenn du deinen Darm und die 70% der dort angesiedelten Immunzellen auch liebevoll behandelst. Denn ein gesunder Darm bedeutet eine starke Abwehr gegen Viren – wer seine Darmflora pflegt, kann Erkältungen besser vorbeugen und schneller genesen. Deshalb lohnt es sich, den Winter über besonders auf eine darmfreundliche Ernährung zu achten und den Körper so natürlich zu unterstützen.
Zink und Vitamin D können bekannterweise die Schwere von Erkältungen verringern, sowie das Risiko für Grippe senken, indem sie die Abwehrkräfte stärken. Doch diese beiden Nährstoffe pflegen zudem deine Darmschleimhaut – eine wichtige Barriere, welche dir Schutz vor krankmachenden Keimen bietet. Die richtige Versorgung mit nährstoffreichen Lebensmitteln und eine Vermeidung schädlicher Umweltgifte (z.B. PAK aus Abgasen, BPA in Kunststoffen, Medikamenten- und Hormonrückstände im Trinkwasser) stärkt die Darmintegrität, also eine widerstandsfähige Darmwand als Schutzwall vor Eindringlingen.
Eine saisonale Kost aus regionalem Gemüse (z.B. Möhre, Sellerie, Knoblauch) und Lecithin-haltigen Lebensmittel (z.B. Eier, Sonnenblumenkerne, hochwertiges Olivenöl, Fisch und Nüsse), sowie Glutamin-haltige Speisen (z.B. Kraftbrühen, Vollkornbrot mit Hüttenkäse, Linsen-/Bohneneintopf) helfen dir dabei, deine Schleimhautzellen zu nähren. Somit wird deine Darmintegrität des Weiteren gestärkt.
Mit den richtigen Bakterienkulturen, wie Lactobacillus rhamnosus und Bifidobakterien, sorgst du für eine robuste Darmflora, welche aktiv gegen Eindringlinge vorgeht, indem wichtige Immunzellen stimuliert und Antikörper gebildet werden können.

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Sinusitis und Otitis media
Nach Dr. med. Michael Katzensteiner spielt die Mundhöhle neben dem Darm die wichtigste Rolle für das Immunsystem, denn es dient als erste entscheidende Barriere gegen fremde Keime. Gelangen können diese über den Mund- und Nasenraum bis hin zum Rachenraum und das Mittelohr! Die Folge: eine äußerst schmerzhafte Mittelohrentzündung (Otitis media).
Antibiotika-Behandlungen, die oft bei Mittelohrentzündungen verschrieben werden, befreien zwar von der akuten Infektion, schädigen allerdings die Darmflora.
Um sich folglich vor einer ernsthaften Infektion schützen zu können, spielt es demnach eine große Rolle für eine große Anzahl und Vielfalt an natürlichen Mundkeimen zu sorgen, welche die vielfältige Mundflora ausmacht. Insbesondere der Bakterienstamm Streptococcus salivarius K12 gilt als nützliches Bakterium, welches vom ersten Lebenstag an den Mund- und Rachenraum besiedelt. Durch das eigene Alter, die eigene Lebensweise und Gesundheitszustand ändert sich allerdings das Milieu – oftmals nicht zugunsten der nützlichen Keime. Stark antibiotische Mundhygienie (z. B. aggressive Mundwässer aus Chlorhexidin, Triclosan oder Cetylpyridiniumchlorid), nehmen Einfluss auf die wertvolle Mundflora. Und folglich auch auf die Leistung deines Immunsystems.
Tipp: Eine wertvolle Alterative bieten Probiotika und Kosmetika mit natürlichen Inhaltsstoffen, wie Xylit und ätherische Öle aus Salbei, Teebaum, Ingwer oder Minze.

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Immunsystem und Bronchitis
Schon mal was von der Darm-Lungen-Achse gehört? Sie beschreibt gegenseitige Beziehung der Mikrobiome (Bakterienbesiedelung) beider Organe – Darm und Lunge. Diese Mikrobiome stehen miteinander in Kontakt und tauschen z.B. Immunzellen aus, wenn ein Infekt ansteht.
Kurzum: Eine gestörte Darmflora kann die Lunge anfälliger für Infekte machen.
Eine ausgewogene und durchdachte Ernährung kann die Umweltverschmutzung mancherorts leider nicht immer wett machen. Daher beschäftigt sich die MedUni Graz in laufenden Pilotstudien mit dem Effekt von ausgewählten Probiotika, welche vom Darm aus die Lunge beeinflussen. Im Fokus steht der Bakterienstamm Enterococcus faecium W54, welcher verschiedenen Virenelasten entgegenwirken soll. Die ersten Ergebnisse sind überaus vielversprechend und geben Hinweise darauf, dass selbst starke Erschöpfung (Fatigue-Syndrom) und die Lungenfunktion mit Multispezies-Probiotika verbessert werden können.
Unterstütze deine (Darm-) Gesundheit nebst der richtigen Lebensmittelauswahl (s. Erkältung und Influenza) auch mit Bewegung an der frischen Luft, insbesondere im Wald. Auf diese Weise kannst du von den Stress-reduzierenden und befreienden Eigenschaften der natürlichen ätherischen Öle profitieren und die Schleimhäute deiner Atemwege mit Feuchtigkeit versorgen. Zudem entkommst du dem Teufelskreis der trockenen Heizungsluft in deinem Zuhause.

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Magen-Darm-Infekte durch Noroviren und Rotaviren
Noroviren und Rotaviren gelten als Spitzenreiter unter den meldepflichtigen Durchfallverursachern. Bauchkrämpfe, Übelkeit und Blähungen sind häufige unangenehme Begleiter und machen den Infekt besonders schwerwiegend für Säuglinge und ältere Menschen mit schwachem Immunsystem. Dabei kann Durchfall ein guter Indikator dafür sein, dass die Darmintegrität gestört ist und es der Darmflora an „guten“ Darmbewohnern mangelt.
Lerne hier wie du deinen Darm richtig reinigst und auf Vordermann bringst!
Eine gesunde Darmflora kann nämlich verhindern, dass sich schädliche Viren und Bakterien im Darm vermehren. Insbesondere bestimmte Bifidobakterien hemmen das Wachstum von Durchfall-Erregern, indem sie den Erregern ihren „freien Wohnplatz“ rauben und den Darm besetzen.
Ist es bereits zu spät, gilt es die Symptome zu beobachten und spätestens nach drei Tagen durchgehendem Durchfall oder bei Auftreten zusätzliher Symptome, wie Fieber, starker Schmerzen und blutigem Stuhl, den Arzt zu konsultieren. Bei Kleinkindern lohnt sich eine frühestmögliche Absprache mit dem Kinderarzt.
Geriebener Apfel, Wildheidelbeeren Karottensuppe und Flohsamenschalen können helfen, den Darm zu beruhigen. Kokoswasser oder Elektrolytlösungen schützen vor Dehydration.
Ein passendes Probiotikum kann zudem helfen, den Stuhl zu festigen und weitere Wasserausscheidungen zu verringern, um somit einer Dehydrierung entgegen zu wirken.

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Winterdepression
Viele Menschen fühlen sich in den Wintermonaten niedergeschlagen, antriebslos und müde. Diese Symptome können auf eine saisonal-affektive Störung (SAD) hinweisen, besser bekannt als Winterdepression. Sie ist eine anerkannte Form der Depression, die durch den Mangel an Tageslicht, veränderte Hormonspiegel und Nährstoffdefizite ausgelöst wird. Doch ein oft übersehener Faktor ist die Darmgesundheit, die eine entscheidende Rolle für unsere Stimmung spielt.
Der Darm wird oft als „zweites Gehirn“ bezeichnet, da er in engem Austausch mit dem zentralen Nervensystem steht. Rund 90 % des Glückshormons Serotonin werden im Darm produziert. Ist die Darmflora gestört – etwa durch eine einseitige Ernährung, Stress oder Entzündungen – kann das die Serotoninproduktion beeinträchtigen und depressive Verstimmungen begünstigen.
Eine gesunde Darmflora trägt zur Synthese von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin bei, die für Wohlbefinden und Motivation sorgen. Studien zeigen, dass eine Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmbakterien) mit Depressionen in Verbindung steht. Besonders entzündliche Prozesse im Darm können über die sogenannte Darm-Hirn-Achse negative Auswirkungen auf die Psyche haben.
Klicke hier und erfahre mehr, wie du gegen den „Winterblues“ vorgehst!
Um den Darm und damit die Stimmung zu stabilisieren, sind probiotische Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut und Kimchi hilfreich. Auch präbiotische Ballaststoffe aus Hafer, Flohsamenschalen oder Chicorée nähren die guten Darmbakterien. Omega-3-Fettsäuren, Tryptophan (z. B. in Nüssen, Kakao, Bananen) und eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung unterstützen zusätzlich die Serotoninbildung.

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Darmgesundheit = starkes Immunsystem im Winter
Die Darmgesundheit spielt eine entscheidende Rolle, um uns in der kalten Jahreszeit fit und gesund zu halten. Ein gut funktionierender Darm stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern beeinflusst auch unsere Stimmung und unser Wohlbefinden. Indem wir unsere Darmflora pflegen, fördern wir nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Gesundheit. Achte auf dich und deinen Körper – dein Darm ist dein Freund und Helfer und er wird es dir danken!